JAHRHUNDERTELANGE AUSBEUTUNG DER KAMELE AUF DEN KANARISCHEN INSELN

Wir zeigen die verborgene Seite der Kamelindustrie, die brutale Gewalt einsetzt, um Tiere für touristische Ritte gefügig zu machen, und sie unter erbärmlichen Bedingungen hält. Hilf uns, dieses grausame Geschäft zu beenden und den Sektor in ethische und nachhaltige Praktiken umzuwandeln.

Es reicht!

Wir haben die spanische Regierung aufgefordert, diese grausame Praxis zu beenden, und die Behörden der Kanaren sowie von Lanzarote und Fuerteventura dazu aufgefordert, einen Sektor, der vom Leid der Tiere profitiert, nicht länger zu schützen.

Unterzeichne die Petition, um führende Reiseveranstalter wie TUI sowie Plattformen wie Viator/Tripadvisor, GetYourGuide und Civitatis dazu aufzufordern, den Sektor auf ethische und nachhaltige Praktiken umzustellen.

Die Recherche

Eines der Videos, das im Rahmen der Recherchen von der spanischen Tierschutz Organisation ADEMAL und der FFW auf einer Kamelfarm auf Lanzarote entstanden ist, kann man die Schmerzensschreie der Kamele hören, während sie brutal geschlagen werden – eine gängige Methode, um die Tiere für touristische Ritte «gehorsam» zu machen.

Was haben wir aufgedeckt?

Diese Ritte basieren auf Zwangstraining und Schlägen, die zu Verletzungen führen. Unser tierärztlicher Bericht belegt zudem mangelnden Zugang zu Futter, Wasser und geeigneten Ruheplätzen sowie schwerwiegende körperliche und Verhaltensprobleme:

Muskel-Skelett-Probleme

Die Kamelreitindustrie beutet diese Tiere oft schon in jungen Jahren – vor dem vierten Lebensjahr – aus, wenn ihre Wirbelsäule noch nicht vollständig entwickelt ist. Dies führt zu dauerhaften strukturellen Schäden. Die Ritte verursachen Knochen- und Gelenkschäden, da das ständige Tragen von Menschen zu Druckgeschwüren, Muskelschäden und möglichen Mikrofrakturen in der Wirbelsäule führt.

Einsatz von Maulkörben

Maulkörbe werden eingesetzt, um Kamele am Gegenwehren zu hindern und sie trotz Schmerzen, Erschöpfung oder Angst zur Arbeit zu zwingen. Falsch angelegte oder zu enge Maulkörbe können Verletzungen an Schnauze und Nasenhöhle verursachen, die zu Schwellungen und Atemproblemen führen, da Kamele hauptsächlich durch die Nase atmen. Ihr Einsatz wird mit schweren Verletzungen wie Kieferbrüchen in Verbindung gebracht.

Dermatologische
Probleme

Schwielen an Gliedmassen und Brust entstehen durch drei unnatürliche Faktoren: stark abrasiver Vulkanboden, stundenlanges tägliches Sitzen ohne Möglichkeit aufzustehen und das Anheben von Passagieren und Sattel direkt vom Boden.

Mangel an Schatten und Hygiene

Unzureichende Haltungsbedingungen beeinträchtigen die Gesundheit der für touristische Ritte eingesetzten Kamele erheblich. Während langer Arbeitstage sind sie hohen Temperaturen ausgesetzt, und am Ende des Tages werden sie meist in unhygienischen Gehegen gehalten.

Kamele sind keine Touristenattraktion!

Wenn du der Meinung bist, dass Tiere nicht zur Unterhaltung genutzt werden sollten, unterzeichne und teile diese Petition.

Was ist bisher geschehen?

2020
Reise nach Lanzarote

Wir besuchten Lanzarote, um die Haltungsbedingungen von Dromedaren an verschiedenen Orten zu bewerten.

2021
Tierärztlicher Bericht

Wir veröffentlichten einen umfassenden Bericht der gravierende Missstände im Tierschutz und schwere körperliche Schäden bei den für touristische Ritte ausgebeuteten Tieren aufzeigt.

2023
Virales Video

Ein von einer Touristin aufgenommenes Video zeigte, wie mehrere Arbeiter ein Kameljunges schlagen. Die Aufnahmen verbreiteten sich weltweit und erreichten hunderttausende Menschen in den sozialen Medien.

2024
Neues Video

Ein weiteres Video zeigt den Sturz eines erwachsenen Kamels, das Abspringen der darauf sitzenden Touristen sowie die zögerliche Reaktion des zuständigen Mitarbeiters – ohne dass die Behörden irgendeine Massnahme ergreifen.

2026
Kampagnenstart

Start der Kampagne «Canarian Camels», um diese grausame Praxis zu beenden und den Sektor auf ethische und nachhaltige Alternativen umzustellen.

Warum?

Wenn ein Hund oder ein Pferd den ganzen Tag angebunden wäre, auf abrasivem Untergrund stehen würde, der nur durch seine eigenen Exkremente gepolstert ist, und Lasten von bis zu 50 % seines Körpergewichts heben müsste, wäre dies aus tierschutzrechtlicher Sicht völlig inakzeptabel. Es gibt keinen Grund, bei Dromedaren andere Massstäbe anzulegen.
Die Belastung für diese Tiere ist teilweise sogar höher als bei Dromedaren in Ägypten, die für denselben Zweck eingesetzt werden.
Tierbasierte Touristenattraktionen stossen zunehmend auf gesellschaftliche Ablehnung; immer weniger Besucher der Kanarischen Inseln unterstützen diese Praxis.
Das Geschäftsmodell basiert auf institutioneller Unterstützung durch lokale Behörden und die Regierung der Kanarischen Inseln, die es künstlich aufrechterhalten. Teilweise erhalten Behörden sogar Anteile an verkauften Tickets, was eine unabhängige Kontrolle erschwert.
In den letzten Jahren haben Reiseveranstalter und ihre Lobbygruppen hunderttausende Euro an öffentlichen Geldern erhalten.
Besonders problematisch ist, dass diese Praxis im Nationalpark Timanfaya und im Biosphärenreservat Fuerteventura stattfindet, was bei Touristen den Eindruck maximaler Kontrolle und Schutzmassnahmen erweckt.

Ziel

Aufklärung potenzieller Besucher über das Leid, das hinter dieser touristischen Aktivität steht. Umwandlung des Kamelreit-Sektors in ethische und nachhaltige Angebote ohne Tierausbeutung. Beendigung der Vermarktung von Tierritten durch Reiseveranstalter und Förderung verantwortungsvoller Alternativen. Einstellung sämtlicher öffentlicher Subventionen.

Vielen Dank, dass du bis hierher gelesen hast. Bevor du gehst, teile diese Kampagne in deinem Umfeld.

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